Universität
Studium an der Uni
Die Uni Karlsruhe ist die älteste technischen Hochschule Deutschlands. Damit ist auch die große Anzahl an technischen Studiengängen zu erklären. Das Studium in Karlsruhe ist in fast allen Bereichen fachlich und mathematisch anspruchsvoll. Hat man die Anforderungen, die besonders im Bachelor viele zum Abbrechen des Studiums zwingen, jedoch erfüllt, ist der Nutzen im Master umso größer. Nicht umsonst hören Unternehmen den Namen des KIT sehr gerne. Insbesondere im Wirtschaftsingenieurwesen, dem Maschinenbau und der Informatik genießt die Karlsruher Ausbildung einen ausgezeichneten Ruf, wie auch von zahlreichen Rankings zyklisch bestätigt wird.
Die Geschichte der Fridericiana
Im Jahre 1808/09 legten Tulla und Weinbrenner den Plan für eine Polytechnische Lehranstalt vor. Auf diese Anregung und nach dem Vorbild der nach Napoleons Staats- streichs 1794 gegründeten „Ecole Polytechnique Paris“ stiftete der badische Großherzog Ludwig am 07. Oktober 1825 die „Polytechnische Schule“ und unterzeichnete das dafür notwendige Gründungsdekret. 1885 erfolgte die Umbenennung in „Technische Hochschule“ und hatte fortan eine Verfassung, welche den anderen Hochschulen zum Vorbild diente, auch weil Frauen erstmals als Gasthörerinnen zugelassen wurden.
1902 entspricht Großherzog Friedrich I. von Baden einer Bitte von Professoren, so dass die Hochschule ihm zu Ehren den Namen „Fridericiana“ annahm. Im Jahre 1925 wird der Ehrenhof mit dem Standbild der Pallas Athene neugestaltet; außerdem erfolgte die Aufstellung der Heinrich-Hertz-Büste gegenüber des Redtenbacher Hörsaals. Am 05. Juli 1967 erfolgte aufgrund eines Landesgesetzes die Umbenennung in „Universität“, die Bezeichnung „Technische Hochschule (TH)“, blieb jedoch als Ergänzung erhalten. 1969 wurde die „vorläufige“ Hochschulverfassung aus dem Jahre 1948 durch die erste „Grundordnung“ abgelöst. Als erste Hochschule nimmt 1978 die Universität Karlsruhe an der Messe in Hannover teil.
Exzellenzinitaitive
Am 1. Oktober 2009 wurde das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als Zusammenschluss des Forschungszentrums Karlsruhe und der Universität Karlsruhe (TH) gegründet. Im KIT vereinen sich die Missionen der beiden Vorläufer-Institutionen: einer Universität in Landeshoheit mit Aufgaben in Lehre und Forschung und einer Großforschungseinrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft mit programmorientierter Vorsorgeforschung im Auftrag des Staates. Im Mittelpunkt stehen als heute die strategischen Handlungsfelder Forschung, Lehre und Innovation.
Damit zählt die Karlsruhe Universität zu den größten Wissenschaftsinstitutionen Europas. Insgesamt sind rund 8000 Mitarbeiter angestellt und verfügen über ein Jahresbudget von etwa 700 Millionen Euro. Nachdem Forschungszentrum und Universität im Dezember 2007 mit einem Kooperationsvertrag die rechtlichen Voraussetzungen für die Zusammenarbeit im KIT geschaffen hatten, gaben Bund und Land im Februar 2008 grünes Licht für eine vollständige Fusion der beiden Einrichtungen.
